Aufarbeitung und Abdichtung der Scheinwerfer im W124

Der Scheinwerfer beschlägt ständig, ist feucht oder das Licht ist einfach nicht mehr hell? Hier kommt Abhilfe! Nach diesen Maßnahmen hat man wieder eine anständige Lichtausbeute.

benötigte Hilfsmittel

Achtung!

Es sollte zwar klar sein, aber Weltverbenzer.eu übernimmt natürlich keine Haftung für eventuell entstandene Schäden! 

Vorbereitungen

Da der Vorgang einige Tage in Anspruch nimmt, wäre es am besten, zwei gebrauchte Scheinwerfer für die Arbeiten zu nutzen und am Fahrzeug dann die alten- gegen die neuen gebrauchten Scheinwerfer auszutauschen. Falls dies nicht möglich ist, sollte man auf das Fahrzeug die nächsten Tage nicht angewiesen sein.

Wissenswertes

Es gibt zwischen den Herstellern der Scheinwerfer gewisse Unterschiede. Ursprünglich wurde der W124 mit Bosch- oder Hella Scheinwerfern ausgeliefert. Dies erkennt man gut am Logo in der Streuscheibe (innen unten neben dem Kühlergrill). Das funktioniert aber natürlich nur, solange der Scheinwerfer nicht irgendwann mal ausgetauscht wurde.

Bosch-Scheinwerfer kann man heutzutage nicht mehr kaufen. Als Alternative gibt es Magneti Marelli Scheinwerfer.
Soweit ich weiß, kann man bei Hella noch neue Scheinwerfer kaufen. Auf die No-Name Produkte möchte ich nicht näher eingehen, da diese absolut untauglich sind. Aber das ist natürlich nur meine Meinung.

Der Unterschied zwischen Hella und Bosch liegt in der Mechanik der Reflektor-Verstellung. Die Anschlüsse für Stecker und Unterdruck sind natürlich gleich, aber im Innenleben ist der Aufbau unterschiedlich, somit lassen sich diese beiden Scheinwerfer nicht „mischen“, falls man aus zwei defekten SWs einen funktionstüchtigen machen möchte.
Die Reflektoren haben auch andere Haltepunkte, sodass diese sich auch nicht mischen lassen.

Die Reflektoren der Bosch Scheinwerfer sind um einiges beständiger. Die Chrom-Schicht zerkratzt nicht so schnell und verschwindet auch nicht so schnell. Bei den Hella-Scheinwerfern ist das leider anders, sodass dies Reflektoren sehr schnell Schaden nehmen können, wenn man sie falsch behandelt.

Erklärung

Warum verlieren die Scheinwerfer an Leuchtkraft? Dafür gibt es mehrere Gründe. Die beiden wichtigsten Punkte wollen wir heute lösen:

1. Es hat sich über die letzten 30 Jahre einiges an Staub und Schmutz im Scheinwerfer angesammelt. Einerseits auf der Innenseite der Streuscheibe und andererseits auf den Reflektoren. Somit strahlt das Licht einfach nicht mehr so stark nach vorne.

2. Der Scheinwerfer ist feucht von innen, die Streuscheibe beschlägt, die Reflektoren werden blind. Je nach Fahrerprofil und Unterbringung des Wagens werden die Scheinwerfer früher oder später undicht. Das kann auf verschiedene Weisen passieren: Einmal können die Dichtungen zwischen Streuscheibenrahmen und Scheinwerfergehäuse undicht werden. Die Dichtungen werden hart und dichten nicht mehr oder es ist eine der vier Haltenasen am Scheinwerfergehäuse abgebrochen. In diesem Fall hilft leider nur ein Austausch des Scheinwerfers! Hier sind aufgrund der Konstruktion keine Reparaturmöglichkeiten gegeben.
Eine weitere Möglichkeit lässt sich jedoch sehr gut reparieren: Das Glas der Streuscheibe ist mit dem Rahmen der Streuscheibe verklebt. Dieser Kleber ist häufig verhärtet und hält nicht mehr an allen Stellen. Die Streuscheibe sitzt zwar noch, es kommt aber Wasser rein. Das kann Spritzwasser vom Regen sein oder auch einfach Feuchtigkeit, die im Scheinwerfer dann kondensiert. Das Problem gehen wir nun an!

3. Steinschläge verursachen auf der Außenseite der Streuscheibe mit der Zeit viele kleine Krater. Diese führen dazu, dass das Glas immer rauer wird und die Lichtstrahlen immer weiter gebrochen werden. Die Intensität des Lichts geht zurück. Leider ist es mit einfachen technischen Mitteln nicht möglich, Glas zu schleifen oder zu polieren. Somit können wir dieses Problem nur durch Neukauf der Streuscheiben lösen.

4. Die Spannung an den Glühbirnen ist zu gering. Ob an den Glühbirnen 12,8V oder nur 11,5V ankommen ist elementar wichtig für die Lichtausbeute. Bei Problemen mit der Lichtmaschine oder der Batterie sieht man manchmal, dass die Scheinwerfer heller oder dunkler werden – abhängig von der Motordrehzahl. Daran sieht man, wie wichtig die Spannung ist. Der Spannungsabfall kommt durch Übergangswiderstände zwischen Lichtmaschine und Glühbirne zustande. Dazwischen liegen nämlich der Sicherungskasten, das Lampenkontrollgerät, der Lichtschalter, Verteilerklemmen, Stecker und viele Meter Kabel. Die Masse dieser ganzen „kleinen“ Auslöser führt dann zu einem merkbaren Spannungsabfall. Abhilfe könnte man hierbei mit einer Relais-Lösung zur Stromversorgung der Scheinwerfer schaffen. Alternativ können LED-Glühbirnen verbaut werden. Diese sind jedoch bisher nicht für die Nachrüstung zugelassen.

Ausbau des Scheinwerfers

Als erstes den großen Stecker am Scheinwerfer und die Unterdruckleitung abnehmen. Der Stecker vom Blinker muss nicht gelöst werden.

Dieser Prozess ist sehr unkompliziert. Der Blinker wird vom Motorraum her ausgeklipst. Dabei darauf achten, dass die Plastiknase nicht abbricht (weitere Infos in diesem Beitrag). Das Blinkergehäuse kann durch Drehen von der Fassung gelöst werden. Wenn der Blinker raus ist, sieht man eine kleine Schraube für die Scheinwerferblende und zwei Schrauben, die den Scheinwerfer halten. Diese Schrauben entfernen und merken, wo welche hingehört, da sie alle unterschiedlich sind.

Von oben wird der Scheinwerfer noch durch die große schwarze Plastikhalterung gehalten. Diese ausdrehen – ist allerdings häufig sowieso schon defekt.

Neben dem Kühlergrill ist die Zierleiste unter dem Scheinwerfer auch noch befestigt, diese Schraube ebenfalls ausdrehen.

Der Scheinwerfer wird ebenfalls von der Kühlergrillseite gehalten. Diese Schrauben ebenfalls ausdrehen. Nun müsste man den Scheinwerfer entnehmen können.

Streuscheibe vom Scheinwerfer abbauen

Nun kommen wir zu einem heiklen Schritt, da dabei der ganze Scheinwerfer sehr leicht kaputt gehen kann. Wenn man den Scheinwerfer vor sich liegen hat, sieht man in den Ecken vorne jeweils eine „Haltelasche“. Dort ist die Streuscheibe sehr stramm eingeklipst. Sollte auch nur eine diese Haltelaschen abbrechen, kann man den Scheinwerfer nicht mehr benutzen, da er niemals wieder dicht werden wird. Deswegen sollte man diese Arbeit auch unbedingt im ausgebauten Zustand machen. Am eingebauten Scheinwerfer wird es nicht klappen (Frag mal, woher ich das weiß.. ). Falls es draußen kalt sein sollte, sollte diese Schritt im Haus durchgeführt werden, da Plastik bekanntlich bei Kälte deutlich schneller bricht.

Okay, los gehts bei einer beliebigen Lasche. Am besten hält man für 2-3 Sekunden den Heißluftfön drauf (Abstand ca. 10cm). Danach nimmt man einen breiten Plastikhebel aus dem Set und hebelt die Lasche auf. Die Streuscheibe wird sich mit einem „Plopp“ lösen. Nun gehts direkt mit der anderen Ecke weiter. Nachdem diese gelöst ist, dreht man den Scheinwerfer auf den Kopf und wiederholt den Prozess. Nun sollte es auch schon einfacher gehen. Die Streuscheibe kann nun abgenommen werden – vielleicht ist sie noch ein wenig festgesaugt. Sie war schließlich 30 Jahre in dieser Position festgehalten.

Scheinwerfer ohne Streuscheibe
Wenn alles nach Plan lief, sieht es nun so aus. Man sieht sehr deutlich, wie schmutzig die Reflektoren sind.

 

Streuscheibe vom Rahmen gelöst
Hier sieht man direkt den Grund für den feuchten Scheinwerfer.

Spiegel blind, zerkratzt oder die Chromschicht gelöst?

Nun sollte eine Begutachtung der Reflektoren erfolgen. Es kann durchaus sein, dass sich eine Reinigung nicht mehr lohnt, wenn der Zerstörungsprozess bereits zu weit fortgeschritten ist. Das kann der Fall sein, wenn die Chrom-Schicht bereits an einigen Teilen abgelöst ist. Diese kann z.B. abgeblättert sein und lose herumliegen. Dann ist der Reflektor an der Stelle gelblich. Es kann aber auch sein, dass die Schicht noch an ihrem Platz ist, jedoch aussieht, wie eine „Haut“ – ca. so, wie es aussieht, wenn ein Sonnenbrand verheilt und die alte Hautschicht sich löst. In diesen Fällen lohnt sich eine Reinigung nicht und man sollte neue Spiegel oder einen neuen Scheinwerfer kaufen.

Reinigung der Spiegel

Nun gehts an die Reinigung der Spiegel. Oben wurde der Unterschied zwischen dem Bosch- und Hella Scheinwerfer bereits thematisiert. Sollte es sich um einen Hella-Scheinwerfer handeln, muss der Reflektor sehr sehr vorsichtig gereinigt werden! Sollten sich Kratzer bilden oder die Chrom-Schicht verschwinden, muss man sofort aufhören, an der Stelle tätig zu werden!

Anfangen tut man am besten, indem man mit einem feuchten Mikrofasertuch (möglichst neu) die Reflektoren vom groben Schmutz reinigt. Dabei muss aufgepasst werden, mit den Schmutzkörnchen keine Kratzer im Chrom zu verursachen. Also immer nur sehr kleine Bereiche reinigen und dann eine andere Stelle des Tuchs benutzen.

In der Mitte bei den Glühbirnenabdeckungen aufpassen, dass man diese nicht berührt. Häufig sind sie ein wenig korrodiert und es lösen sich Stücke, die dann auf die Spiegel fallen können. Damit gibt es schnell Kratzer.

Wenn nicht zu viel Schmutz auf den Spiegeln war, kann man es dabei schon belassen. Das hängt davon ab, wie sauber und klar das Bild ist, wenn man direkt hineinschaut.

Falls die Spiegel trotzdem noch einen blinden Schleier haben, kommt nun die Neverdull Polierwatte zum Einsatz! Davon reißt man ein kleines Stück ab und poliert ohne Druck in kreisenden Bewegungen einen kleinen Bereich des Reflektors. Dabei sollte man es nicht übertreiben und bloß keinen Druck aufbauen! Wenn die Watte trocken ist, sollte man ein neues Stück nehmen.

Nach dem Vorgang noch einmal mit einem neuen Mikrofasertuch nachpolieren. Nun sollten die Reflektoren wieder perfekt klar sein.

Das Scheinwerfergehäuse mit den sauberen Spiegeln stellen wir nun am besten an einen sicheren und sauberen Ort.

Reinigung der Streuscheibe

Auf der Rückseite der Streuscheibe ist eine Dichtung eingelegt. Diese sollte entnommen und in Seifenwasser eingeweicht werden. Ebenso kann man mit der Dichtung vom Deckel der Rückseite des Scheinwerfergehäuses verfahren. Dazu später mehr.

Damit nicht ganz so viel per Hand gereinigt werden muss, kann man nun erstmal die Spülmaschine bemühen und die Streuscheiben eine Runde mitfahren lassen. Zwei Stück passen bequem in jede Spülmaschine rein. Geschirr würde ich nicht dazu packen – aber das ist jedem selbst überlassen, es gibt schließlich auch Menschen, die die Klobürste zusammen mit den Frühstückstellern in die Spülmaschine packen.

Trennen des Streuscheibenrahmens vom Glas

Nun kommt einer der anstrengendsten Schritte in dem ganzen Projekt. Das Glas muss vom Plastikrahmen der Streuscheibe getrennt werden. Wie oben auf dem Bild zu sehen, ist meistens schon an einer Ecke die Trennung unfreiwillig erfolgt. Das ist ein super Punkt, um dort anzusetzen. Das wichtigste, ist das Glas nicht zu beschädigen. Ebenfalls sollte am Ende restlos der gesamte Kleber entfernt werden – sowohl vom Glas als auch vom Plastikrahmen.

Am besten geht man dabei so vor:

  1. Eine Seite des Klebers mit dem Heißluftfön heiß machen, dabei aufpassen, dass man das Plastik nicht schmilzt – also nicht zu lange draufhalten.
  2. Nun hebelt man von außen mit einem flachen Schraubenzieher, einem Küchenmesser oder einem Spachtel die Scheibe nach oben. Dabei sollte der Kleber der länger nach gelöst werden. Mit einem zweiten flachen Werkzeug kann man gut „nachschieben“.
  3. Den Vorgang wiederholt man auf allen vier Seiten der Scheibe.

Wenn  man alles richtig gemacht hat, sollte es nun so aussehen.

  1. abgelöster Plastikrahmen mit Kleberesten
    abgelöster Plastikrahmen mit Kleberesten

    abgelöste Streuscheibe mit Kleberesten
    abgelöste Streuscheibe mit Kleberesten

Entfernen des Klebers am Streuscheibenrahmen

Dies ist auch ein eher anstrengender Punkt. Aber dieser Schritt ist extrem wichtig für die spätere Haltbarkeit der Dichtmassen. Soll ja am besten wieder 30 Jahre halten.

Der Kleber wird nun rechts- und links an der Außenkante eingeschnitten, damit er sich einfacher aus der Nut lösen lässt.

Einschneiden des Klebers
Einschneiden des Klebers

Danach kommt wieder der Heißluftfön zum Einsatz, um den Kleber kurz anzuwärmen. Direkt im Anschluss fährt man mit dem großen breiten Schlitzschraubenzieher an der eingeschlitzten Kante entlang und hebelt den Kleber heraus. Dabei nicht wundern, wenn der „Flow“ kurzfristig gestoppt wird. Unter dem Kleber befinden sich Erhöhungen als Abstandshalter für das aufgelegte Glas. Diesen Vorgang an allen vier Seiten wiederholen. Der Kleber sollte restlos entfernt sein. Danach noch mit Bremsenreiniger säubern und entfetten.

Kleber mit Schraubendreher und Heißluftfön lösen
Kleber mit Schraubendreher und Heißluftfön lösen

Nachdem der gesamte Kleber entfernt ist, sollte die Nut so aussehen:

gereinigte Nut im Rahmen
gereinigte Nut im Rahmen

Entfernen des Klebers am Streuscheibenglas

Die Reste am Glas entfernt man am besten mit dem Cuttermesser und dem Linolschnitt-Tool. Damit kann man die Rundung des Glases gut nachfahren und kann fast direkt den gesamten Kleber abschneiden. Die kleinen Reste entfernt man danach mit dem Cutter. Ebenfalls hier sollte so gut wie alles an Kleber entfernt werden. Danach noch mit Bremsenreiniger säubern und entfetten.

Entfernen des Klebers am Streuscheibenglas
Entfernen des Klebers am Streuscheibenglas

Aufarbeiten des Streuscheibenrahmens

Bevor wir alles wieder zusammenbauen, hat man nun die Möglichkeit, den Streuscheibenrahmen aufzuhübschen. Bei mir ist es bei ein paar Streuscheiben passiert, dass ich beim Lösen des Glases abgerutscht bin und einen Kratzer in die Silberschicht gemacht habe. Oder die Schicht war aus irgendeinem Grund verdreckt und wurde auch in der Spülmaschine nicht sauber.

In dem Fall kann man diese Silber überlackieren. Bei MOPF0 Streuscheiben ist das natürlich nicht nötig, da diese im Original auch nicht lackiert sind. Man kann sich aber natürlich auch jede andere Farbe dafür aussuchen. Gleichzeitig könnte man mit der Chrom-Folie auch einen „500E“ Style kreieren. Das möchte ich auch noch einmal ausprobieren, wie gut das tatsächlich halten würde.

Wichtig vorm Lackieren ist es, alle anderen Bereiche gut mit Kreppband abzukleben. Ebenfalls sollte der zu lackierende Bereich mit Bremsenreiniger entfettet werden. Da es sich um Kunststoff handelt, ist es sehr wichtig, vor der eigentlichen Farbe den Haftgrund (Primer) aufzutragen, damit die Farbe später auch gut hält. Auch, wenn die Farbunterschiede zum Originalton nicht wirklich sichtbar sind, empfehle ich, die Streuscheiben nur paarweise neu zu lackieren. Entweder ganz oder gar nicht. Nach dem Lackieren lässt man das Ganze am besten 24 Stunden trocknen.

 

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Zusammenfügen von Streuscheibe und Streuscheibenrahmen

Nun werden Glas und Kunststoff wieder „verheiratet“. Dazu wird am besten alles nochmal entfettet – der Rahmen, in den das Glas eingesetzt wird, und der Rand des Glases selbst. Als nächstes kommt die Karosseriedichtmasse zum Einsatz. Die Dose wird aufgestochen und mit der Dosierspitze in die Kartuschenpresse eingelegt. Dann wird eine schöne Wurst ringsherum in die Nut im Streuscheibenrahmen eingespritzt. Damit die Streuscheibe gerade liegt, empfiehlt es sich, unter die Ecke ohne Haltenase einen Holzklotz zu platzieren. Dies sollte am Ende so aussehen:

aufgetragene Karosseriedichtmasse
aufgetragene Karosseriedichtmasse

Weiter gehts nun direkt damit, das Glas aufzulegen. Dieses wird an der langen Seite angesetzt und dann langsam heruntergeklappt, sodass es schön mittig in der Nut zum Liegen kommt. Danach das Glas ein bißchen anpressen, dabei sollte die Dichtmasse ein wenig hervorquellen. Es ist wichtig, dass unter dem Glas keine Luft eingeschlossen wird, dann wäre es dort undicht und man hat zu wenig Dichtmasse benutzt. Das ganze muss nicht besonders hübsch aussehen, da man die Kante später sowieso nicht mehr sieht. Es sollte allerdings keine Dichtmasse auf dem Silber oder außerhalb der Nut sein.

Die Streuscheiben sollte an einem warmen und feuchtem Ort nun trocknen. Die Dichtmasse reagiert mit Luftfeuchtigkeit, damit sie trocken wird.

Die Dichtungen, die zuvor im Seifenwasser eingelegt wurden, können nun mit einem Lappen gereinigt werden. Danach könnte man sie noch mit Silikonspray einsprühen.

fertig reparierte Streuscheiben
fertig reparierte Streuscheiben

Nun lassen wir dies auch 24 Stunden trocknen.

Zusammenbau des Scheinwerfers

Falls man die Glühbirnen vorher ausgebaut hat oder tauschen möchte, wäre nun der richtige Zeitpunkt dafür, diese wieder in das Scheinwerfergehäuse einzusetzen. Gleichzeitig werden nun die Dichtungen in den Streuscheibenrahmen wieder eingesetzt. Danach kommt die Streuscheibe an den Scheinwerfer. Dabei darauf achten, dass die Haltenasen in der korrekten Position sind. Mit einer Hand hält man den Scheinwerfer hinten fest, mit der anderen drückt man die Streuscheibe fest. Dabei darauf achten, dass es an allen vier Haltenasen einrastet.

Nun kann der Scheinwerfer zurück ins Auto. Dabei darauf achten, die Schrauben an den korrekten Orten zu montieren. Beim Eindrücken des Blinkers aufpassen, dass kein Klips abbricht und der Blinker korrekt einrastet – ansonsten fliegt er gerne auf der Autobahn davon.

Das sollte es nun gewesen sein! Für Fragen und Unklarheiten, gerne einen Kommentar schreiben.

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